LDL-Cholesterin
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Peritonealdialyse
3. Oktober 2017

Shunt

Bei einer Hämodialyse wird dem Körper regelmäßig eine größere Menge Blut entnommen, gereinigt und wieder zugeführt. Regelmäßige Einstiche schädigen aber die Blutgefäße, deren Wand bei chronischer Nierenschwäche meist dünn und leicht verletzlich ist. Daher bekommen Dialyse-Patienten ein stabiles Gefäß, genauer: einen künstlich erzeugten Kurzschluss zwischen einer Arterie und einer Vene. Dieser sogenannte Dialyse-Shunt (auch Cimino-Shunt) wird oft am Unterarm des Patienten angelegt. Meist ist dies unter einer örtlichen Betäubung (Regionalanästhesie) möglich.