Peritonealdialyse
3. Oktober 2017
Dialysestation
3. Oktober 2017

Hämodialyse

Häufig wird der Begriff Blutwäsche angewendet. Hier wird das Blut über einen Filtergeleitet in welchem die Gift- und Schlackenstoffe abgeschieden werden und über eine auf der anderen Seite der Filtermembran laufende Elektrolytlösung die notwendigen Stoffe entfernt oder zugeführt werden.
Dialysator Dies ist ein zentraler Teil der Hämodialyse (Blutwäsche). Bei der Hämodialyse wird das Blut über eine künstliche Membran außerhalb des Körpers geschickt, um Schadstoffen zu entfernen. Diese Membran funktioniert wie ein Filter, ist also nur für einen Teil der Substanzen durchlässig.Bei der Hämodialyse macht man sich das physikalische Prinzip der Osmose zunutze. Sind auf der einen Seite der Membran Stoffe in höherer Konzentration vorhanden als auf der anderen Seite, dann wandern diese durch die Membran, bis es zu einem Ausgleich der Stoffkonzentration kommt (Osmose). Das Blut besitzt eine andere Konzentration an harnpflichtigen Substanzen und Blutsalzen als die Flüssigkeit im Dialysator (Dialysat). Daher wandern diese Substanzen aus dem Blut in das Dialysat. Umgekehrt lässt sich das Patientenblut im Rahmen der Hämodialyse durch eine bestimmte Zusammensetzung des Dialysats mit entsprechenden Stoffen anreichern. Aus dem Blut werden also schädliche Stoffe entfernt und erwünschte Stoffe wieder hinzugefügt.